Es gibt Menschen, die ihre Stadt wirklich kennen. Nicht, weil sie Fotos von ihr gesehen oder über sie gelesen haben, sondern weil sie sie erlebt haben – langsam, Viertel für Viertel, zu Fuß und ohne Eile. Trini gehört zu diesen Menschen. Sie lebt seit ihrem ganzen Leben in Fuengirola und hat im Laufe der Jahre entdeckt, dass die Stadt viel mehr zu bieten hat, als die meisten vermuten, wenn sie den Begriff „Costa del Sol“ hören. Deshalb arbeitet sie heute als lokale Guide und hilft Einheimischen wie Besuchern dabei, all die Schätze zu entdecken, die Fuengirola bereithält.

Heute teilt sie ihre Lieblingsorte mit allen, die ihr zuhören möchten.

 

„In Fuengirola lässt sich alles auf kurzen Wegen miteinander verbinden“

 

Für Trini liegt der besondere Reiz Fuengirolas nicht in einem bestimmten Denkmal oder einem einzelnen Strand. Es ist die Kombination aus allem. „Man kann in einer traditionellen Churrería frühstücken, am Meer entlangspazieren, eine römische Ausgrabungsstätte besuchen und den Tag bei einer Delfinbeobachtung vom Boot aus ausklingen lassen – alles an einem einzigen Tag und ohne das Auto zu benutzen.“ Genau diese Nähe und Vielfalt sorgen ihrer Meinung nach dafür, dass viele Besucher immer wieder zurückkehren.

Besonders wichtig ist ihr, dass Fuengirola ein ideales Reiseziel für Familien ist. „Hier gibt es Angebote für jedes Alter und für jede Tageszeit. Das findet man nicht überall.“

 

Eine Stadt mit Veranstaltungen das ganze Jahr über

 

Trini betont etwas, das viele von außerhalb nicht wissen: Fuengirola bietet das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Open-Air-Konzerte, Karnevalsfeiern, Familienaktivitäten, traditionelle Feste und zahlreiche Veranstaltungen sorgen dafür, dass in der Stadt immer etwas los ist. „Viele dieser Angebote sind kostenlos und für alle zugänglich. Man muss nicht bis zum Sommer warten, um etwas zu erleben.“

Gleichzeitig geht das alltägliche Leben seinen gewohnten Gang. Märkte, Bäckereien, Fischgeschäfte und kleine Läden prägen das Stadtbild. Stadtteile wie Los Boliches haben ihren traditionellen Charakter bewahrt, wo ein Frühstück in einer Churrería, frischer Fisch vom Markt oder ein Spaziergang am Meer noch immer zum Alltag gehören.

„Fuengirola ist keine Kulisse“, sagt Trini. „Es ist eine echte Stadt, in der Menschen leben. Und genau das spürt man. Ich glaube, das ist es, was die Besucher so begeistert.“

 

Trinis Lieblingsorte: Aktivitäten und Erlebnisse, um das echte Fuengirola kennenzulernen

 

Die Burg Sohail – weit mehr als nur eine Burg

Außerhalb der Sommerkonzertsaison ist die Burg Sohail ein perfektes Ausflugsziel für Familien. „Kinder können an einer interaktiven Aktivität teilnehmen, bei der sie Hinweise suchen, Rätsel lösen und mehr über die Geschichte der Burg erfahren. Am Ende erhalten sie sogar eine kleine Erinnerung.“ Eine gelungene Mischung aus Geschichte und Unterhaltung.

 

Der Schiffspark und der Sonntagsmarkt

Direkt neben der Burg befindet sich der Parque de Poniente, besser bekannt als „Parque del Barco“ (Schiffspark). Dieser große Spielplatz im Stil eines Piratenschiffs liegt direkt am Meer und bietet zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder. In den umliegenden Cafés und Terrassen können sich Erwachsene entspannen, während die Kleinen spielen. „Besonders sonntagmorgens herrscht hier eine tolle Atmosphäre. Der Markt neben der Moschee in der Calle Méndez Núñez belebt das Viertel schon früh am Morgen.“

 

Die Armada-Brücke und der Spaziergang zur Burg

Von der Strandpromenade aus empfiehlt Trini, die Armada-Brücke über den Fluss Fuengirola zu überqueren. „Das ist einer dieser Wege, die viele Besucher übersehen, obwohl sie ihn unbedingt machen sollten. Von dort hat man wunderschöne Ausblicke auf die Burg und die Küste.“ Ein ruhiger Spaziergang, ideal zum Fotografieren und um die Burg ohne Eile zu erreichen.

 

Sonnenaufgang an der Mole

Wer früh aufsteht, wird belohnt. „Der Sonnenaufgang an der Mole oder neben den beleuchteten Fuengirola-Buchstaben ist etwas ganz Besonderes.“ Die Ruhe, das friedliche Mittelmeer und das warme Licht der frühen Morgenstunden verleihen diesem Ort eine einzigartige Atmosphäre.

 

Der Sendero de las Presas – das bestgehütete Geheimnis der Stadt

Außerhalb Fuengirolas kaum bekannt, bei den Einheimischen jedoch sehr beliebt: Der Sendero de las Presas führt entlang eines Baches hinauf in die höher gelegenen Bereiche von Torreblanca, umgeben von Natur und Ruhe. „Am Ende des Weges gibt es einen kleinen Wasserfall und einen perfekten Platz zum Ausruhen oder für ein Picknick. Das ist einer dieser Orte, die eigentlich nur die Einheimischen kennen.“

 

Lebendige Geschichte: Finca del Secretario und die Thermen von Torreblanca

Fuengirola überrascht viele Besucher mit seinem historischen Erbe. Die Finca del Secretario, eine der bedeutendsten römischen Ausgrabungsstätten der Stadt, bietet auch familienfreundliche Aktivitäten an. „Kinder sind begeistert. Es ist keine reine Besichtigung – es gibt viel zu entdecken und auszuprobieren.“ Die römischen Thermen von Torreblanca ergänzen diese Reise in die antike Vergangenheit der Stadt.

 

Bioparc, Sould Park und das Leben rund um den Hafen

Für Familien gehört ein Besuch im Bioparc fast schon zum Pflichtprogramm. Ganz in der Nähe des Hafens befindet sich außerdem der Sould Park, ein Freizeitpark für Kinder. „Mit Kindern kann man in diesem Bereich problemlos einen ganzen Tag verbringen.“

 

Delfine, Sonnenuntergänge und die Fähre nach Benalmádena

Eine der Erinnerungen, die Besucher besonders lange behalten. Über weite Teile des Jahres werden Bootsausflüge zur Delfinbeobachtung, Fahrten bei Sonnenuntergang und Fährverbindungen nach Benalmádena angeboten. „Delfine in diesem Küstenabschnitt zu sehen, ist gar nicht ungewöhnlich. Für viele Besucher ist das einer der schönsten Momente ihres Urlaubs.“